Nina Hagen: Bekenntnisse
Neuer Trip oder ernsthafter Glaube? An Nina Hagens Christsein scheiden sich die Geister. Ihre Biographie spricht jedoch für sich.
"Geboren 1955 im Ostberliner Stadtteil Friedrichshain, geboren auf den Ruinen eines schlimmen Weltkrieges, geboren durch die Lust und Lebenswillen meiner Eltern. Das sind die banalen Fakten. Doch Fakt ist: Das Leben ist nicht banal.“ Denn “Ich bin eine himmlisch Idee, ein bester Gedanke Gottes, ein Teil seiner großen Liebe zu uns Menschen. Gott wollte mich von Ewigkeit her. Auf die Sekunde genau, in der ER es wollte, wurde ich geboren, keinen Meter neben der Stelle, an der Er es in Seinem Plan hatte."
Was wie der Beginn einer frommen Biografie eines bekannten Christen klingt, ist es tatsächlich: eine fromme Biografie. Allerdings von einer gänzlich unerwarteten Persönlichkeit: Nina Hagen. Unerwartet zumindest für mich, kannte ich Nina Hagen doch eher aus der “bunten” Presse als eine exzentrische Punksängerin, mit abgefahrenen Ufo-Theorien, schrillen Outfits, unterwegs auf einem indischen Gurutrip und skandalträchtigen TV-Auftritten bei Maischberger. Mutter von zwei Kindern: Cosma Shiva, einer tollen Schauspielerin, und Otis.
Jesus, der nicht locker lässt
Am 16.August 2009 lies sie sich in der reformierten Kirche zu Schüttorf taufen. Im März 2010 erschien ihre Biografie und landete direkt auf den Bestsellerlisten. Sie berichtet sehr lebendig von den verschiedenen Stationen in ihrem Leben: Ihrer Kindheit in Ostberlin, der Beginn als Sängerin ("Du hast den Farbfilm vergessen" in der DDR), die Ausreise nach Hamburg, wohin sie ihrem Ziehvater Wolf Biermann folgte, die Londoner Punkszene, ihre Erfahrungen in Indien in einem Ashram (ein klosterähnliches Meditationszentrum, Anm. d. Red.). Und von dem roten Faden, der sich durch ihr Leben zieht: Jesus, der ihr immer wieder begegnete, nicht locker ließ:
"Gott hat mich gesehen, damals in Ostberlin. Seine Liebe wartete im Halbdunkel polnischer Kirchen. Er zeigte sich, als ich LSD genommen hatte und mich entscheiden konnte zwischen Leben mit Gott oder Seelentod ohne Gott. Er rettete mich aus der Drogenhöhle von Amsterdam. Er führte meinen Leib und meine Seele unverletzt durch das Lügenreich der indischen Götzenanbeter. Ja, Gott hat niemals Sein Auge von mir abgewandt. Ich kann gerne bestätigten was in Psalm 19 steht: Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen."
![]() |
| Nina Hagen |
Wiedersehen im New Jerusalem
Was mich an diesem Buch so tief beeindruckt hat? Nicht nur die vielen Bibelstellen, die Nina Hagen zitiert und die von einer großartigen Bibelkenntnis sprechen. Auch nicht der bewegende Bilderreichtum in diesem Buch. Sondern wie sie in überschäumender Begeisterung von Jesu Liebe zu uns Menschen schreibt. Keine billige Gnade, sondern Gott, der uns mit großer Sehnsucht sucht, nicht loslässt, findet, berührt, verändert und bewegen möchte.
Der ein oder andere mag kritisch anmerken, dass das alles vielleicht nur ein neuer religiöser Trip der Nina Hagen ist, der keinen Bestand haben wird. Und sicherlich wird nicht jeder Ihren Lebensstil nachvollziehen können oder ihre eigenwillige Sprache mögen.
Ehrlich gesagt, ich glaube, dass ihre Bekehrung echt ist. Letztlich ist es aber entscheident, was Gott über Nina Hagen denkt. So sieht sie das auch selbst: "Immer wird über mich rumgemutmaßt und geurteilt. But only God knows me. In and out. Jesus ist das Leben, und Jesus ist auch mein Leben. Und so werde ich den Gospel für Jesus in meinem ganzen Leben singen und davon träumen, ihn dereinst wieder zu sehen in the New Jerusalem, am Jüngsten Tag, und hoffentlich von ihm zu hören: Willkommen daheim, geliebtes Kind. Well done!"
Ein außergewöhnliches, bewegendes und herausforderndes Buch.
Wer noch mehr von Nina Hagen hören möchte, dem sei auch Ihre neue CD "Personal Jesus" empfohlen, die am 16.7.2010 erschienen ist.
Autor: Elke Janßen
Leserbrief zu diesem Beitrag
- Von Baldur Gscheidle am 13.08.2010, 14:24 Uhr.
- Man kann über die Ernsthaftigkeit der Bekehrung denken wie man will. . Ich habe den Eindruck, dass Frau Hagen ihren Glauben dazu benutzt, ihr Geld damit zu verdienen. Es geht nicht darum, diese Frau zu verurteilen. Erlaubt ist jedoch, Frau Hagen zu beurteilen. Dies muss allerdings nach biblischem Maßstab geschehen. Jesus sagt:
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube, oder von Disteln Feigen? Mt 7,16
Hier ihre eigene Aussage in einem Interview mit der Schwulenzeitschrift Hinnerk: "Gott liebt Homosexualität, die ist genauso heilig wie Heterosexualität", sagte die Sängerin der Zeitschrift. Christen, die das anders sehen, sind ihrer Meinung nach "auf dem falschen Weg, nämlich auf dem unchristlichen", betonte Nina Hagen.
- Von Jane am 07.08.2010, 23:58 Uhr.
- Hallo zusammen!
Ich find all die Kommentare ja sehr spannend, bin aber doch etwas verwundert, daß Menschen sich ein Urteil erlauben über die Bekehrung oder nicht Bekehrung eines anderen... man kann ja vielleicht über ihre Art der öffentlichen Darstallung diskutieren, aber letztlich bleibt es doch etwas zwischen ihr und Gott... und Gottes Wege sind sooo geheimnisvoll...Ich freue mich für Frau Hagen und freue mich auch für jeden, der durch ihre Bekanntheit, durch ihre Bücher und Lieder zum Nachdenken angeregt wird... Wir sollen doch Salz und Licht sein... Und bitte denkt auch immer an "wie auch wir vergeben..."
Liebe Grüße
Gott segne Euch alle
Jane - Von Boris am 07.08.2010, 13:30 Uhr.
- Sie haben es auf den Punkt gebracht. Warum soll es nicht unterschiedliche Meinungen geben dürfen? Im Judentum ist es üblich in den Dialog zu treten - und Jesus war Jude. Ich fürchte mich vor dem Monolog, weil er immer eine Anspruchshaltung enthält, und daraus eine Doktrin gebildet wird. Glauben ist vielfältig, und wird durch persönliche Erfahrungen und der Beziehung zu Gott geprägt.
Danke für Ihr Feedback, und Ihre klare Worte.
Boris - Von Gudrun am 06.08.2010, 4:35 Uhr.
- @Wolfgang
Hallo Wolfgang, danke für Deinen Beitrag, mehr nicht auf Bitte von Frau Janßen! Durch Deinen Link-Hinweis bin ich allerdings auf einen totalen Unsinn gestoßen, nämlich (pointiert gesprochen!!:) dass das Kreuz durch eine Waschschüssel ersetzt werden könnte. Und das aus dem Mund von christlichen Gelehrten!! Dagegen ist alles andere, wo man mit Fingern draufzeigen könnte, nur Pippifax. - Von Horst Petri am 05.08.2010, 17:46 Uhr.
- Christen sollen über andere Christen nicht urteilen und ich möchte nicht über die Echtheit ihrer Bekehrung spekulieren. Ihre Äußerungen zur Homosexualität und Abtreibung lassen bei mir doch erhebliche Zweifel aufkommen!
- Von Elke am 05.08.2010, 12:48 Uhr.
- Hallo Ihr Lieben
ich finde die Diskussion spannend, hätte ich nicht damit gerechnet.
zu den Kommentaren
Ein Nina-Thread Diskussion halte ich dann für sinnvoll, wenn man das Buch auch gelesen hat (auch ausleihbar in Bibliotheken). Wie kann ich mir sonst ein Urteil erlauben, ohne zu wissen was in dem Buch steht? Eine Rezension kann nur einen allgemeinen Eindruck wieder geben und nicht alle Aspekte berücksichtigen. Ich habe das hervorgehoben, was mich am meisten berührt, ja auch verändert hat: Ninas begeisterte ehrliche Liebe zu Jesus und auch umgekehrt.
Glauben/Bekehrung
"Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, wer an mich glaubt, der wird leben". Nina glaubt an Jesus.
Wie man seinen Glauben konkret lebt ist noch mal eine andere Geschichte, negiert aber nicht die Bekehrung. Ich kenne keinen Christen der sündlos lebt: Wie sieht es denn aus mit Verleumdung, Neid, Lieblosigkeit??? Das ist die gleiche Sünde, wie sie hier immer mal wieder bei anderen Themen angeprangert wird. Wer gibt mir das Recht zu urteilen, das obliegt nur Gott alleine.
Daher bitte hier keine neue Diskussionen über Homesexualität und über was auch immer gestritten werden könnte, wie ein Christ zu leben hat/haben sollte.
Ich denke auch nicht, dass alles beliebig ist, auch nicht wie wir uns verhalten, trotzdem bin ich froh, dass ich "Allein aus Gnade" gerettet bin.
Mich hat das so berührt, dass ich die Beziehung zu Jesus richtig genießen gelernt habe, mich einfach darüber freue mit ihm zu leben. Was auch Auswirkungen hat. Früher war ich ein echter Pharisäer.
Liebe Grüße
Elke - Von Wolfgang am 05.08.2010, 0:44 Uhr.
- Endwarnung:
Nina Hagen: Gott liebt Homosexualität
Siehe link von Idea : http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/nina-hagen-gott-liebt-homosexualitaet-1.html
Alles nur heisse Luft, was kommt als nächstes ?
Gott liebt die Homosexuellen aber er hast die Sünde !
Hier steht es klar:
3. Mose 18 Vers 22 , Römer 1 Vers 26 bis 28 und 1. Korinther 6 Vers 9
Übersetzung: Neues Leben - Von Enrico am 04.08.2010, 9:57 Uhr.
- Die ist schon sehr cool die Nina Hagen. Leider kenn ich sie nicht persönlich, "nur" ihre Tochter. Die süße Cosma ist eine zickige Nudel aber man muss sie einfach mögen und sie hat wohl viel Talent in den Genen. Nina ist ein Nr. 1 Hit Gottes, das steht fest und es ist große klasse, dass sie das schließlich auch selbst rausgefunden hat :-) Von ihrem "großartigen Bibelwissen" zu schwärmen ist aber wohl ein bißl gelobhudelt... Sogar Leute mit so minderem Bibelwissen wie ich, checken sofort, dass die angeführte Bibelstelle mit den behütenden Engeln nicht aus Psalm 19 sondern aus Psalm 91 stammt. Take it easy Autorin Elke. Lass uns die obercoole Pankoma lieben, aber nicht gleich so fett verehren. Preis den Herrn, Nina Du bist heim gekommen. Wir und alle Engel und Jesus freuen uns riesig wenn Du bleibst :-)
- Von Bernd Schneider am 04.08.2010, 8:27 Uhr.
- Das ist nicht "naiv", sondern entspricht genau dem, was Paulus z.B. in Römer 6 schreibt und was die Reformatoren wieder ans Licht gestellt haben. Luther schreibt: "Sieh nicht dich selber an, wie du bist schwach und schuldig geworden, sondern sieh auf Jesus, der dein Fürsprecher ist."
Wenn in den Gemeinden die Lehre vernachlässigt wird, wird auch das Leben als Christ schief, wie man an vielen Beiträgen hier erkennen kann. Wir sollen füreinander beten, uns Mut machen und vor allem Gottes Wege am Menschen nicht in Schablonen pressen wollen. - Von Gudrun am 03.08.2010, 18:15 Uhr.
- Danke für die Diskussion mit den unterschiedlichen Ansichten. Ich kann am besten den Standpunkt von Boris nachvollziehen, dass Buße nicht öffentlich sein muss. Die Taufe von Frau Hagen war doch bestimmt mit Gesprächen verbunden wo solches - wie ich annehme - zur Sprache kam. Dann bedeutet nach meinem Verständnis die Taufe, dass der alte sündige Mensch untergegangen ist und ein neuer Mensch durch die Taufe geboren wurde. Also ist das alte Leben von Frau Hagen gelöscht. Das glaube ich fest, auch wenn es naiv scheint.
- Von Claudia am 03.08.2010, 9:18 Uhr.
- @Boris
Zuersteinmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich den falschen Ton erwischt habe. Buße muss natürlich nicht öffentlich passieren, wird sich aber mit einem zur Veröffentlichung stehenden Buch nicht vermeiden lassen. Ich beobachte eben, dass viele Neubekehrte sich kurzerhand wieder abwenden, weil sie meinen etwas besseres gefunden zu haben. Ich finden den Preis zu hoch. Ich möchte hier keinen den Glauben madig machen, dennoch bin und bleibe ich vorsichtig. Ich bin nicht berechtigt, über sie zu urteilen, aber ich darf MEIN Urteilsvermögen benutzen, um mir eine Meinung zu formen. Sagen wir es so: Ich wünsche ihr, dass sie ihren Weg ein Leben lang und auch danach mit und für Jesus gehen kann. Ich hätte mich nur gefeut, über ihre Buße und Umkehr gehört zu haben, weil auch ich vllt. etwas hätte daraus lernen können. Insofern bleibt es für mich verschlossen und ich tendiere doch eher dazu, die Sache mit Distanz zu betrachten. Wie gesagt, ich wollte hier niemanden zu nahe treten und entschuldige mich dafür. - Von Boris am 02.08.2010, 17:35 Uhr.
- @ Claudia am 02.08.2010, 10:34 Uhr. Ich kenne das Buch nicht, und weis auch somit nicht, wie ihr Weg zu Gott gepflastert war. Sie brauchen auch nicht gleich beleidigt sein, wir führen hier ein offene Diskussion, wo jeder seinen Beitrag leisten kann. Und das hat dann absolut nichts mit Schuldzuweisung zu tun.
Aber prinzipiell beobachte ich, dass innerhalb bestimmter Kreise es nur einen Weg der Umkehr geben kann. Gott holt den Mensch immer da ab, wo der betreffende auch ist. Wenn jemand aus der Gosse rausgeholt wird, wird ein anderer Weg eingeschlagen als mit jemanden aus dem Show-Geschäft oder sonst woher. Jeder Mensch hat seine eigene Biografie, und die sollte man auch berücksichtigen.
Aus einer Henne kann man auch keine Kuh machen. Wenn man eine Henne in den Kuhstall stellt gibt sie deshalb noch lange keine Milch und eine Kuh wird auch nicht im Hühnerstall Eier legen. Und doch sind beide Gottes Geschöpfe.
Zitat: Warum ist es nicht möglich von Umkehr und Buße zu sprechen und dabei nicht GLEICHZEITIG die Liebe Gottes von der Liste zu streichen? Zitatende
Warum muss Buße öffentlich sein? Macht das jeder Christ? - Von Sause, MARGARETE am 02.08.2010, 16:51 Uhr.
- Ich glaube an Nina´s Worte. Warum soll nicht auch ein Promi sich an Gott
klammern wollen. - Von Tobias am 02.08.2010, 15:35 Uhr.
- Langsam sollten wir uns überlegen, ein christliches Nina-Hagen-Rezensions-Forum oder –Chat incl. Nina Hagen aufzumachen!!??? Rezension ist lt. Wikipedia u.a. am Schluss ca. so erklärt:
Unabhängig von einander schauen sich eben Menschen irgendwas an. Meist geht die Meinung von Lob bis zu Tadel krass auseinander und somit entsteht eine Kluft. Wir reden hier aber um Etwas, wo wir uns als Beobachter, Meinungsträger oder gar Richter vllt. die Finger verbrennen.
Das Buch habe und werde ich nicht kaufen und lesen. Aber wie komme ich also dazu, überhaupt zu schreiben? O.K., ich habe nun im I-Net viel gelesen/gesehen und ehrlich: mir wurde ziemlich schlecht und bin mir auch im Klaren, warum die Dame an mir echt vorbei gelaufen ist! Bin ich aus Lukas 15 der Bruder des verlorenen Sohnes? Und bei dem Wechselbad der Gedanken, die in mir sind, sollte ich mich nicht auf meinen spontanen ersten Beitrag (26.07.)hier besinnen? @ Wolfgang, meine letzten Zeilen dort.
Was war ich 40 Jahre lang Schock und dann wieder Vorzeigeobjekt meines Umfeldes. O.K., in einer anderen, geringeren Kategorie, aber ständig hin und her. Schlussendlich am Boden. Und dann kam Jesus und hob mich auf!
Hey, mir geht`s prima seither und er ist für mich am Kreuz gestorben! Cool! Also kann ich ja, ...... NEIN! Erstens arbeite ich immer noch an Vergebung meinerseits oder andererseits. Usw. ......doch ich werde geführt.
@Claudia, ich habe sehr intensiv Deine Texte gelesen und sie beeindrucken mich so, dass ich über mich selbst nachdenke. Umkehr, klar. Buße in wie weit? Ich hoffe nicht wieder auf Holzscheiten knien zu müssen. Ich denke aber, dass Du es so meinst, wie ich es sehe: So wie Du eben von Herzen Jesus Dein Leben übergibst, wirst Du auch sagen: „ich habe so viel Mist gebaut, ich bitte um Verzeihung und revidiere (soweit möglich) diese Ansichten und verweise auf die eigentliche Wahrheit. Unser aller Testament.“ Ach und entweder ist mein Verstand noch zu flach, aber Du hast Dich so angegriffen gefühlt. Jeder hat seine Meinung und doch haben wir alle eins gemeinsam: die Liebe, den Frieden und die Freude! Joscho schreibt es wirklich gut, nur was machen wir hier eigentlich Alle gemeinsam? Ein Buch, einen schrägen Promi oder uns nun selbst gegenseitig beurteilen?
Also ich kann Dir allenfalls in die Augen sehen und versuchen, Dein Inneres zu sehen. Hr. Röntgen sieht weiter nach innen, aber auch nur die Organe. Gott aber sieht Deine wahre Seele und wird Dich führen!
Dieses Angebot gilt von meinem Freund Jesus Christus für Alle Schafe des Vaters und ist unbezahlbar und kostenlos. Im Vertrag steht lediglich, dass ich es samt allen Updates von Herzen annehmen muss, sowie ist auch kein Termin vereinbart, wann und mit welcher Leistung die Umbauarbeiten beendet sind. Doch der Erfolg ist zu 100% garantiert und versichert. Unterschrieben von Jesus i.A. des Vaters.
Amen (es war, ist und wird so sein)!
P.S. zu Boris:
GENAU Deine Meinung zu Gemeinden (vormals waren es Kirchen) habe/hatte ich auch. Ich kann mich doch den ganzen Tag mit dem Wort oder eben auch hier alleine beschäftigen. ABER, wenn Du eine Gemeinde findest, die eine Art Familie ohne Schablone ist, so hast Du wesentlich mehr Nähe zu Gott. Die Gemeinschaft steht nun auch in der Bibel und die ist wahr. Z.B. wenn ich vier Wochen beim Gottesdienst fehle, so machen sich die Brüder/Schwestern Sorgen, jedoch nie würde ein Vorwurf kommen, sondern nur die Freude, wenn ich wieder da bin. Ich baue im Namen Jesu eine Begegnungsstätte für Menschen aller Art auf (Zitat eines bekannten Christen zu mir: „Das sind die neuen Kathedralen unserer Zeit .... ) (das spricht auch Patrizia`s Worte an) und rate mal: Mit Hilfe der Gemeinde und praktisch Tür an Tür. KEINER drückt mir aber eine Schablone auf. Jeder darf kommen und falls sich z.B. ein Moslem für meinen Frieden interessiert, so verweise ich ihn irgendwann eine Tür weiter. Wenn nicht, ist er dennoch jederzeit herzlich willkommen! Bitte Gott um eine passende Gemeinde und wirst sehen..... - Von Margot Eberhard am 02.08.2010, 14:57 Uhr.
- Also mich hat ihr Zeugnis tief beeindruckt, so kann nur jemand schreiben der echt ist. Und es bestätigt mir wieder einmal: Gott schaut nicht auf das Äussere sondern aufs Herz. Und wir Menschen müssen aufpassen, dass wir nicht vorschnell urteilen.
- Von Wolfgang Weyrich am 02.08.2010, 12:15 Uhr.
- Ich bin mit Nina in Kontakt, sie meint es ernst, aber ist es unsere Aufgabe zu Urteilen
- Von Claudia am 02.08.2010, 10:47 Uhr.
- @Morgenstern
Es REUTE doch den verlorenen Sohn und er GING HEIM !?Wieso dieser Zynismus? Die Frage ist doch nicht, ob ich es Fr.Hagen gestatte den Weg des Glaubens zu gehen,was ich mir gar nicht anmaßen möchte, die Frage ist doch, ob sie glaubwürdig ist. Sie wird ja immerhin eine Person des öffentl. Lebens bleiben. So oder so. - Von Claudia am 02.08.2010, 10:34 Uhr.
- Das habe ich mir gedacht. Kaum sagt man kehrt um denn das Himmelreich ist nahe, geht ein Sturm der Entrüstung einher. Umkehr, Reue, Buße und das Bestrebung vom Vater Vergebung seiner Sünden zu erlangen, sind ein Pro-zess! meine Frage war außerdem, ob Fr.Hagen den Weg ihrer Umkehr und Buße beschreibt. Sie steht doch als Person des öffentl. Lebens im Rampenlicht. Sie hat dazu beigetragen, dass die Gesellschaft verflacht. Und wie ich sagte, es geht mir nicht darum, sie anzuschwärzen und ih ihre Sünden vorzuhalten. Nur ich kann kein Bekenntnis annehmen, wo vorher so schwere Sünden waren. Immerhin hat sie sich vor laufender Kamera selbst befriedigt! Ich bin nicht ihr Richter, aber ich kann aus den Kommentaren schließen,die Herrschaften werden das Buch ja fleißig gelesen haben, um hier so zu posten, dass Fr. Hagen über jegliche Reue und Umkehr erhaben ist. Warum ist es nicht möglich von Umkehr und Buße zu sprechen und dabei nicht GLEICHZEITIG die Liebe Gottes von der Liste zu streichen? Ja, es ist schon komisch. Das darf man heute nicht mehr in den Mund nehmen. Ist eben auch unter Christen leider unmodern geworden und politisch nicht korrekt. Ich danke joscho für seinen Beitrag. Er hat es besser ausgedrückt, als ich es kann. Danke, ihr habt den ersten Stein auf mich geworfen! Was ihr betreibt sind Schuldzuweisungen, aber Fr. Hagen ist ein Lämmchen!
- Von joscho am 02.08.2010, 9:33 Uhr.
- Ohne das Buch gelesen zu haben – vielleicht hat die Rezensentin ja was ausgelassen – mir fehlt die Buße, die Zerknirschtheit über ein sündiges Leben, die Trauer über unheilige, verpfuschte und sinnlose Jahr. Hier steigt doch jemand erhobenen Hauptes und unverändert dort ein, wo nicht die Türe ist, nämlich das Kreuz. Was Jesus der Sündlose für sich beansprucht, dass der Vater ihn auf allen Wegen unbeschadet bewahrt hat (Psalm 19), hat für uns Menschen doch keine Gültigkeit, wozu wäre er dann für uns gestorben und wozu dann noch Buße?
Hat Nina die Sünde beim Namen genannt, die nicht nur Ihr Leben zerstört hat? Hat sie sich distanziert, sie war doch für tausende, vielleicht sogar Millionen junger Menschen ein Idol, das geradezu zur Sünde anspornte. Wo bleibt die Reue, wo die Entschuldigung?
Wie gesagt, ich habe das Buch nicht gelesen, vielleicht enthält es ja das alles. Wie ernst Nina Hagen es mit ihrem Glauben meint, wird ja ohnehin die Zukunft erweisen.
Andererseits würde es mich nicht wundern, wenn da sonst nichts mehr wäre als das was Frau Janßen da angeführt hat, passt es doch in das Bild einer zunehmenden Verflachung des protestantischen Christentums, um nicht zu sagen des evangelikalen: Christus ohne Kreuz.
Aber was sage ich da, das Kreuz prangt ja eh überall als Schmuckstück, wie zum Hohn. Was das Kreuz wirklich bedeutet, scheinen immer weniger Christen zu begreifen. Nur, ohne Kreuz keine Erlösung. - Von Patrizia am 01.08.2010, 20:34 Uhr.
- Ich glaube, dass das Beste in diesem Fall beten ist. Und nicht zweifeln, sondern helfen. Ich bete für Sänger und Künstler im Allgemeinen (www.prayandcare.blogspot.com), dass sie als neue Paulus erreichen werden, alles was die Kirche nicht mehr erreichen kann. Zu dieser Zeit erwarte ich mich fast alles von Gott. Ich glaube an WUNDER. Er ist der Einzige, Der die Mauer des Egos direkt in dem Königreich des Egos zerbrechen kann.
- Von Albrecht Morgenstern am 31.07.2010, 11:02 Uhr.
- Claudia verdeutlicht mir, wie aktuell Lk. 15, 25-30 auch heute noch ist.
- Von Boris am 31.07.2010, 7:17 Uhr.
- Wenn ich einige Kommentare lese bin ich doch sehr froh, in keiner Gemeinde zu sein. Denn ich scheue weniger die Worte Jesu, sondern vielmehr fürchte ich mich vor dem Druck der Moralisten, die mir die Luft zum Atmen nehmen.
Gott hat jeden Mensch anders erschaffen, und folglich geht er mit jedem Mensch andere Wege. Es sind immer die Moralisten, die nach Schablonen arbeiten wollen. Der Glaube einer Nina Hagen ist bestimmt stärker als jede Moral. - Von Boris am 30.07.2010, 22:21 Uhr.
- Zu Claudia am 29.07.2010, 13:08 Uhr
Ist Umkehr nicht schon Buße und Reue? Dadurch erkennt doch ein Mensch, dass der vorige Weg nicht so gut war. - Von walter am 30.07.2010, 6:59 Uhr.
- wäre doch cat steaphens auch christ statt moslem geworden ! aber wer weiß .....
- Von Claudia am 29.07.2010, 13:08 Uhr.
- Bei personen des öffentlichen Lebens bin ich schon eher geneigt skeptisch zu reagieren. Schön fand ich den Beitrag, dass Fr.Hagen sich sozial engagiert. Mich würde aber vielmehr interessieren, ob Fr. Hagen in ihrem Buch auch den Weg der Reue,Umkehr und Buße beschreibt. Man darf nicht einfach so vergessen, welch großes Übel sie in der Gesellschaft erzeugt hat in all den Jahren. Hiermit verhänge ich kein Urteil, ich möchte aber doch meinen, dass wir oftmals meinen, allein die Gnade und ein bisschen Backe,Backe Kuchen reichen, um ein sündiges Leben abzulegen. Das ist falsch. Und jetzt an alle, die sich darüber aufregen: ja, auch bin ein Sünder, der Vergebeung braucht und die Liebe unseres Herrn Jesus Christus. Ich jedenfalls, freue mich über Fr. Hagen und hoffe, dass ihr Weg ernst gemeint ist- das jedenfalls wird nur die Zeit zeigen...
- Von unbekannt am 29.07.2010, 10:36 Uhr.
- zu Tobias: Beziehung ist immer auch Arbeit, oder? Auch meine Beziehung zu Gott passiert nicht ohne Pflege, ohne Beziehungsarbeit, ohne Hingabe, oder?
- Von Tobias am 28.07.2010, 14:03 Uhr.
- Warum ich diesen Beitrag gelesen, warum ich hier geschrieben hatte, warum ich täglich die Leserbriefe hier studiere, kann ich mir genauso wenig erklären, wie so Vieles. Seit ein Prophet zu mir sprach, ich mich dann auf Jesus taufen lies und in einer Gemeinde bin. Jesus ist seit meiner Geburt bei mir, familiär (Enkel eines nicht unbedeutenden Pastors) bedingt. Aber es ist seit her irgendwie auf einmal anders. Die Leserbriefe bringen mich ins grübeln.
Ich bin nicht berühmt, aber habe doch ein nicht unerhebliches Potential an Menschen, die mir „Gehör“ schenken. Neuerdings überlege ich Worte oft dreimal, bevor ich sie sage oder schreibe. Ein gedanklicher Kampf.
Auf den Trip (jedes Jahr was anderes) hatte ich schon im Vorfeld geschrieben.
„Die eigene Beziehung zu Jesus prüfen und versuchen zu vertiefen“. Ja, da komme ich nicht per Eigendiagnose weiter und bin am grübeln...wieder ein Kampf.
Mir wurde vor einem 9 Monaten ein Projekt in einem Traum gegeben. Kurz vor einem wichtigen Termin zur Präsentation eines Anderen. Und für mich unvorstellbar! Aber ich musste es am Schluss auch erzählen...ungewollt. Es kam mir einfach über die Lippen....ich sah mich wie im Film! Begeisterung pur und in großen Schritten geht es voran. Sozusagen die erste kleine Brücke für jegliche Menschen zu Jesus. Er macht es möglich und ich bekam es! Kann man mit Menschenverstand nicht erklären.
Und dann bringt mich Judith hier ins Schleudern. Wow! Warum ich, wo ich doch diese ganzen Kriterien nicht zu 100% erfülle. Ich habe doch ständig den Kampf mit „dem Macher und dem Bremser“ im Kopf!
Ich schreibe bewusst ständig „ICH“! Mein Leben Jesus übergeben heißt auch mein eigenes Ego und die Vergangenheit brechen. Habe ich das? Also ich kann nichts bewirken, da ich am Schleudern bin? Wieso denn dann das Ganze? Ich habe um Antwort gebeten: Bei manchen macht es einen Knall und bei manchen eben scheibchenweise. Wer hat den besseren Zugang zu den Menschen da draußen und kann vorleben und eine Brücke schlagen?
Gibt man einem Menschen erstmalig die Bibel und sagt: „lese Hiob!“ Oder doch besser das Johannes-Evangelium? Oder fängt man mit der Volxbibel an?
Jeder von uns sollte Gott glauben, seinem/unserem Testament. Jedoch perfekt wird keiner sein. Und Bindeglieder zwischen „Nix“ und „wünschenswerter Christ“ fehlen meist. Jeder reift und zwar in seiner ihm zugewiesenen Berufung.
Also lass die Nina doch machen. Hätte ich jetzt Jesus sagen sollen??????
Jesus ist der Macher! Er stellt Dir die Weichen. Er ist die Wahrheit und ist der Weg (die größte und einzige Brücke) ins ewige Leben! Er schaut in Dein Herz und weiß Dich zu lenken. Das geniale ist doch, dass Du ihn doch nur von ganzem Herzen bittest, Deine Hand zu nehmen und Dir den Weg zu weisen! - Von Gudrun am 28.07.2010, 13:29 Uhr.
- Ich finde die Leserbriefe hier alle sehr spannend und ich lerne viel daraus, z.B. zum Punkt "Werkgerechtigkeit" oder den Bezug zu einem Gleichnis. Auch die persönlichen Erlebnisse mit Nina Hagen sind beeindruckend. Besonders danke ich für den Beitrag von js176806, ja Sie haben ganz recht, das ist wirklich grotesk.
- Von Bernd Schneider am 28.07.2010, 8:53 Uhr.
- Manche Beiträge hier erinnern mich an die Reaktion des älteren Sohnes im Gleichnis vom verlorenen Sohn (hier "Tochter"). Wer gab im Gleichnis dem Vater die Garantie, dass ihm der Sohn nach dem Fest nicht gleich wieder wegläuft?
Wer die Erlösung Nina Hagens von deren Festigkeit abhängig macht, denkt in Kategorien der Werkgerechtigkeit. Und die nennt Paulus ein "anderes Evangelium" (Gal 1).
Übrigens ins Nina Hagen eine erstklassige Sängerin. Exzentrisch wird sie wohl bleiben, aber das geht uns nichts an!
Ich freue mich und bete... - Von judith am 28.07.2010, 3:32 Uhr.
- Was ist hier Bekehrung? Ein einfaches Bekenntnis, der Gebrauch von Bibelstellen?
Ist nicht Bekehrung vielmehr die radikale Abkehr von meinem vorigen Leben ohne Gott und das Bekenntnis, dass alles, was damit verbunden war, falsch war....?
Wird das bei Nina Hagen deutlich??
Und noch eine kleine Anmerkung:
Bekehrung ist nicht alles...
Es sind schon viele wieder vom Glauben abgefallen, nachdem sie ihre Berühmtheit und Wichtigkeit vor dem Altar ablegen sollten...
Da ich das Bühnenleben kenne, weiß ich, dass Kreuzweg und Selbstdarstellungstrip nicht zusammen passen...
Ein Gemisch aus beidem geht immer zu Lasten des Evangeliums..
Denn bevor nicht das ganze egozentrische ICH (bei wem auch immer...) gestorben ist, können wir nichts bewirken, da alles noch so sehr an unserer eigenen Person festgemacht wird....
Genau das macht mich in diesem Fall stutzig. Geht es bei dem Buch um Jesus oder um Nina Hagen? - Von Sigrid Röseler am 27.07.2010, 19:13 Uhr.
- Lieber Herr Robert Bauer, ja, in der Tat, ich denke, es gibt nichts existentielleres, als dass ein Mensch zu Jesus findet und sich letzten Endes für ihn entscheidet. Und genau das ist in diesem Buch beschrieben. Haben Sie es gelesen? Ich ja. Und verschenkt an Menschen, die Jesus noch nicht kennen, und ihm dadurch erheblich näher gekommen sind.
- Von Albrecht Morgenstern am 27.07.2010, 14:56 Uhr.
- Letzten Dezember war ich bei der Weihnachtsfeier die Frank Zander seit 15 Jahren für Obdachlose organisiert. Dort hat Nina einen Gospel gesungen, der besonders den Vielen die sonst kein Weihnachten haben ans Herz gegangen ist. Bis zum Ende der Veranstaltung hat sie Autogramme gegeben und ist rührend auch auf Leute eingegangen dich recht streng nach der Straße rochen.
Ich bin sicher, daß durch sie noch viele Menschen Jesus als ihren Retter finden werden.
Kaum einer der vielen frommen Kritiker, die jetzt die Echtheit ihrer Bekehrung anzweifeln, wird einen dieser Punks und Penner in dieser Weise erreichen können. - Von unbekannt am 27.07.2010, 10:39 Uhr.
- wir sollten uns freun über jeden, der von Gottes Liebe gefunde wurde und nicht überheblich rumspekulieren, ob der Glaube dieser Menschen echt ist, statt dessen sollten wir lieber unsere eigene Beziehung zu Jesus immer wieder prüfen und versuchen sie zu vertiefen, zu erneuern, zu verschönern, wir sitzen alle im gleichen Boot wie Nina Hagen!
- Von Meta am 26.07.2010, 22:44 Uhr.
- Nina Hagen und ich haben "äußerlich" und "innerlich" viel gemeinsam.Auch bin ich, wie sie, die meiste Zeit meines Lebens auf der Suche, auch wenn ich in all den Jahren doch immer im "Evangelischen" wurzelte. Ich mag Nina Hagen sehr gerne und hatte das Glück sie vor Jahren am Stuttgarter Flughafen persönlich, in einer langen Schlange stehend, kennenlernen zu dürfen. Wir haben uns warmherzig unterhalten, ich durfte Fotos von Ihr mit meiner Tochter machen, und sie sind dann im selben Flieger nach Berlin geflogen. Solche Christen sind mir oft lieber als unser Gemeindepfarrer Dr..... der in der Christmette die unwahrscheinliche Existenz der "Heiligen Drei Könige" abhandelte. Nina, freue Dich, wie ich, am Trost und der Kraft des Glaubens, mit möglichst wenig Zeiten des Zweifelns! In Liebe, Meta
- Von Wollie am 26.07.2010, 21:56 Uhr.
- Ich persönlich freue mich, wenn Nina Hagen zum Glauben gekommen ist. Ich denke, wir haben nicht das Recht, dies zu beurteilen, ob es nun echt ist oder nicht. Jesus allein weiss das. Freuen wir uns doch über jeden noch zu bunten Paradiesvogel, wenn er nach Hause zu Gott findet !!!
- Von Bernd Schneider am 26.07.2010, 19:03 Uhr.
- Zum Kommentar von Jens: Wer gibt Ihnen denn die Sicherheit, dass Sie nächstes Jahr nicht "auf einem anderen Tripp" sind? Sie werden sagen: Jesus.
Und nun frage ich Sie: gilt das auch für Nina Hagen und Ben Becker, über welche Sie solch ein hartes und selbstgerechtes Urteil fällen? - Von Robert Bauer am 26.07.2010, 18:29 Uhr.
- Ist dies einen Bericht wert ?
Wichtigtuerei & Kommerz !
Soll man 18 Euro für so ein "Buch"
ausgeben ?
Ich bin SEHE ENTTÄUSCHT von Eurer Redaktion !
Gibt es nichts,was existenzieller ist
bzw. die Menschen interessiert . - Von Elke Blessing am 26.07.2010, 16:44 Uhr.
- Ich glaube schon, dass sie sich bekehrt hat. Aber ich denke, sie sollte sich erst mal nur mit dem Wort beschäftigen und nicht ständig Komentare abgeben, die zum teil noch sehr esoterisch klingen. Sie postet in Facebook und ich war auch befreundet mit ihr, aber Ermahnungen nimmt sie nicht an. Als sie mir dann mit Nostradamus kam, kündigte ich ihr die Freundschaft (virtuell) wieder. Sie sollte erst mal um viel Weisheit bitten, bevor sie, obwohl sie es nicht möchte, Irrlehren verbreitet. Sie ist ein geistliches Baby und durch ihre Berühmtheit auch nicht mehr als alle anderen vor Gott. Wir sind alle gleich...der Teufel kann das "Berühmtsein" auch benutzen!! Ich hoffe, sie hält sich ein bisschen zurück, denn sie ist bekannt für ihre Euphorie bei neuem. So war es auch bei den Krishnas.... Gottes Segen, Elke
- Von Jens am 26.07.2010, 10:43 Uhr.
- Bevor man Frau Hagen so euphorisch lobt und Ihre Bücher und Tonträger so anpreist, sollte man abwarten, auf welchem Tripp sie sich in einem Jahr befindet. Mit Ben Becker verhält es sich übrigens meiner Meinung nach ähnlich.
- Von Tobias am 26.07.2010, 10:33 Uhr.
- Nina Hagen ist auch an mir spurlos vorbeigegangen. Damals als Ablage „schräger Vogel“. Wie viele Beispiele sehen/hören wir auch hier in Beiträgen, in denen Menschen dem Tod nahe, auf der Suche nach Frieden waren oder den falschen Frieden gefunden hatten. Verbrecher oder zum Scheitern verurteilte Personen. Spontan fallen mir da drei ehemals drogenabhängige Menschen ein, die heute weltweit bekannt Pastor, bzw. Prediger und einer Prophet sind. Sogar jemand, der sich aus Hass auf Christen taufen lies, um hinter die feindlichen Linien zu kucken. Heute ist er auslebender Christ...ein Überläufer???
Wer kann sich als Gottes Kind anmaßen, über einen anderen Menschen bezüglich seiner Seele Urteile zu bilden? Fr. Janßen sagt es deutlich: Wir glauben Gott und wünschen der Nina, Ihren Lieben und Ihrem Publikum Gottes Segen! Den Rest sollten wir doch bitte Jesus machen lassen. - Von js176806 am 26.07.2010, 10:18 Uhr.
- Bezeichnend für die Deutsche Systempresse (und Gesellschaft), dass Nina Hagen, nach allen Skandalen, schrillen Auftritten und Eskapden erst dann für verrückt erklärt wird, als sie sich taufen lässt.
- Von Bernd Schneider am 26.07.2010, 8:48 Uhr.
- Nina Hagen könnte doch bei der nächsten ProChrist Reihe einen Gospel singen.
- Von Markus am 26.07.2010, 8:31 Uhr.
- Da sag ich nur:
Wem viel vergeben wird, liebt viel.
Ich konnte noch nie was mit Nina Hagen anfangen - aber freuen tu ich mich trotzdem, ich wünsche ihr dass sie noch tiefer in der Liebe Jesu verwurzelt wird und ich bin dankbar, dass sie ihren Glauben bekennt. - Von Gudrun am 26.07.2010, 5:42 Uhr.
- Diese Rezension zum Buch "Bekenntnisse" von Nina Hagen gefällt mir, Frau Janßen. Auch die Zweifel, die im dritten Abschnitt anklingen und danach Ihre Ansicht Frau Janßen, dass Frau Hagens Bekehrung echt ist. Ich sehe das genau so. Ich bin etwas älter als Frau Hagen. Von ihrem bewegten Leben und ihrer Kunst weiß ich nur (jetzt erst) aus "Wikipedia" etwas. Ich freue mich, dass ihr Jesus begegnet ist und wünsche Frau Hagen viel Freude, alles Gute und Gottes Segen.



